Ursula Zepter

Kurz-Vita

1948
 
geboren in Offenbach
 
1973-1979
 
Hochschule für Gestaltung in Offenbach
 
2012
 
Kulturpreisträgerin des Kreises Offenbach
 
1983
 
Erste Einzelausstellung im Schloss Heusenstamm
 

Interview mit Ursula Zepter

1.) Hat sich Ihr Werdegang als Künstler schon in Ihrer Kindheit abgezeichnet? Wie kamen Sie zur Kunst?
Zepter: Ich hatte als Kind viel Phantasie, ein paar Farben, einen Zeichenblock und Knete zum Modellieren. Gefördert im heutigen Sinne wurde ich nicht. Meine Eltern haben mich nicht von Förderkurs zu Förderkurs gebracht. Ich hatte allerdings das Glück, ab meinem 13. Lebensjahr bei einem Städel-Absolventen sporadisch Zeichen- und Malunterricht zu erhalten. Das hat meine vorhandene Leidenschaft für die Kunst verstärkt. Ich habe mich nie davon abbringen lassen, meinen künstlerischen Weg mit allen Konsequenzen zu gehen.

2.) Wie definieren Sie selbst Kunst?
Zepter: Kunst ist mein roter Faden. Er hat mir über alle Höhen und besonders über die Tiefen des Lebens den Weg gewiesen. Kunst ist eine verarbeitete Form von Welt. Ich decke gerne Widersprüche auf und schaue hinter die Dinge und offenbare sie durch meine Arbeiten. Kunst setzt handwerkliches Können voraus.

3.) Gab es richtungsweisende Ereignisse im Laufe Ihrer künstlerischen Laufbahn, an die Sie heute noch oft zurückdenken?
Zepter: Mit 23 Jahren hatte ich Typhus und lag 6 Wochen auf der Isolierstation. Da hatte ich mir im Fieber geschworen, wenn ich hier lebend herauskomme, werde ich mich an der Hochschule für Gestaltung in Offenbach bewerben und meinen Beruf als Lithographin aufgeben. Was ich dann auch gemacht habe.
1986 bezog ich mein erstes eigenes Atelier und verlagerte damit meinen Arbeitsplatz aus meiner Wohnung heraus. Dadurch bekam meine Arbeit einen höheren Stellenwert, denn ich übernahm eine monatliche Miete. Ich nahm mich sozusagen ernster mit meiner eigenen Arbeit.

4.) Woraus ziehen Sie Anregungen für neue Werke und Ideen?
Zepter: Aus aktuellen Ereignissen in den Medien, aus Büchern, Filmen, im Austausch mit Kolleginnen und Kollegen, durch Ausstellungen und durch Reisen.

Zahlen - Daten - Fakten zu Ursula Zepter

  • Vollständige Vita – Ursula Zepter
  • Einzelausstellungen (Auswahl)
  • Gruppenausstellungen (Auswahl)
  • Katalogveröffentlichungen
1948
 
geboren in Offenbach
 
1965-1968
 
Ausbildung als Lithographin
 
1973-1979
 
Studium an der Hochschule für Gestaltung in Offenbach am Main (Diplom)
 
Seit 1978 Mitglied im Bund Offenbacher Künstler
 
Seit 1980 Ausstellungen in Deutschland und im Ausland, in bekannten Galerien und Museen; 3 Kataloge und etliche Katalogbeteiligungen
 
Seit 1985
 
freischaffende Künstlerin mit eigenem Atelier
 
1992
 
Kunstpreis Stadtsparkasse, Karlsruhe (Auswahl der Besten)
 
2002
 
Preisträgerin der Heussenstamm-Stiftung, Frankfurt am Main
 
Seit 2004
 
Mitglied in der Frankfurter Künstlergesellschaft
 
2012 Preistägerin des Kulturpreises des Kreises Offenbach
1980
 
Kunstverein Offenbach am Main
 
1992
 
Kunstforum in Seligenstadt
 
1992
 
Museum Hanau, Schloss Philippsruhe
 
1995
 
Kunstverein Offenbach am Main
 
1996
 
Klub im Bauhaus, Dessau
 
1996
 
Galerie im Turm, EVO Offenbach am Main
 
2002
 
Galerie Kunstraum 69 in Hanau
 
2006
 
Remisengalerie in Hanau
 
2008
 
Heusenstamm-Stiftung, Frankfurt am Main
 
2010 Haus der Stadtgeschichte Offenbach am Main
 
2012
 
Großauheimer KUNSTstationen
 
1982
 
Jesuitenkirche, Aschaffenburg
 
1982
 
Institul de Arte, Cluj Napoca, Rumänien
 
1991
 
Künstlerhaus Mouson-Turm, Frankfurt am Main
 
1992
 
Hessische Landesvertretung in Bonn
 
1992
 
KunstLanding, Aschaffenburg
 
1995
 
Galerie Gres in Frankfurt am Main
 
1999
 
Kunst-Station, Klein-Sassen
 
1999
 
Ledermuseum, Offenbach am Main
 
2001
 
Gutenberg Museum, Mainz
 
2001
 
Messehallen Offenbach am Main
 
2002
 
Bunkier Sztuki, Krakau
 
2004
 
Galerie NanXingGe, Guangzhou (China)
2006
 
Haus der Stadtgeschichte, Offenbach am Main
 
2006
 
Museum Giersch, Frankfurt am Main
 
2008
 
Museum of Art, Guangzhou (China)
 
2011
 
Kunstforum Seligenstadt (3er Ausstellung)
 
2011
 
Museum Giersch, Frankfurt am Main
 
2012
 
Museum Hanau, Schloss Philippsruhe
 
2012
 
Regio-Museum, Seligenstadt
 
2013 Heyne Kunst-Fabrik, Offenbach am Main
 
2014
 
Kunstforum in Seligenstadt
 
2014
 
BBK Galerie, Würzburg
 
1982
 
Institul de Arte, Cluj Napoca, Rumänien
 
1991
 
Künstlerhaus Mouson-Turm, Frankfurt am Main
 
1992
 
Museum Hanau, Schloss Philippsruhe
 
2001
 
Gutenberg Museum, Mainz
 
2002
 
Bunkier Sztuki, Krakau
 
2004
 
Galerie NanXingGe, Guangzhou (China)
 
2006
 
Haus der Stadtgeschichte, Offenbach am Main
 
2008
 
Museum of Art, Guangzhou (China)
 
2012
 
Großauheimer KUNSTstationen
 

 

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