Dr. Peter Huch

Kurz-Vita

1934
 
in Berlin geboren
 
1950
 
Beginn mit der Landschaftsmalerei in Aquarell, seitdem ständige Mal- und Zeichentätigkeit
 
1962-1994
 
Berufstätigkeit als Chemiker und Patentassessor
 
1969-1972 Mal- und Zeichen-Studium an der Städel-Abendschule bei Walter Hergenhahn

Interview mit Dr. Peter Huch

1.) Hat sich Ihr Werdegang als Künstler schon in Ihrer Kindheit abgezeichnet? Wie kamen Sie zur Kunst?
Dr. Huch: Gemalt habe ich von frühester Kindheit an, mit Hingabe und Begeisterung. So wichtig und umfangreich künstlerische Arbeit in meinem Leben auch war, habe ich mich doch nie als Künstler verstanden und nie davon gelebt.

2.) Wie definieren Sie selbst Kunst?
Dr. Huch: Auch wenn es heute als überholt gilt: Kunst kommt von Können!  Der ästhetische Anspruch und die technische Perfektion waren seit Jahrtausenden unabdingbar in der Kunst. Für mich gelten diese Werte noch immer. Das Überraschende, Provozierende oder Verstörende in der Gegenwartskunst hat mich immer irritiert, ich kann das als zusätzlichen Effekt akzeptieren, sofern die ästhetischen und technischen Ansprüche erfüllt sind.

3.) Gab es richtungsweisende Ereignisse im Laufe Ihrer Karriere, an die Sie heute noch oft zurückdenken?
Dr. Huch: Ich habe wenigstens zweimal wesentliche Anstöße bekommen. Mit 15 Jahren sah ich die Landschafts-Aquarelle des (damals schon verstorbenen) Potsdamer Freizeitmalers Rudolf Elter. Ein Schlüsselerlebnis! Übergang von kindlicher Mallust zu künstlerischem Anspruch. Von der Landschaftsmalerei vor der Natur kam ich allmählich zu "Sehnsuchtsbildern", meist phantastischen Stadtlandschaften unter dem Licht des Abendhimmels. Dem Zeitgeist nacheilend versuchte ich mich mehr und mehr in Abstraktionen. Doch in deren Beliebigkeit verrannte ich mich und wusste nicht weiter. Da war es wieder ein engagierter Freizeitmaler der mir (damals 30 Jahre alt) einen neuen Anstoß gab: "Nehmen Sie einen spitzen harten Bleistift und festes glattes Papier und zeichnen Sie die Dinge!"  Ich unterwarf mich dieser strengen Disziplin und übte mich in Genauigkeit. Auf diesem Wege kam ich schließlich zur Stilleben-Malerei. Weit weg vom Zeitgeist wurden mir die alten Holländer zum Leitstern, wenn auch gern mit einem surrealistischen Einschlag. "Unwirkliche Wirklichkeit" hieß meine letzte Ausstellung.

4.) Woraus nehmen Sie Anregungen für neue Werke und Ideen?
Dr. Huch: Der Wille zum Gestalten lauert ständig in meinem Innern, aber es braucht meistens eines äußeren Anstoßes, um ein neues Bild oder eine Bilderserie in Angriff zu nehmen. Das konnten Ausstellungen, Museen, Kunstbücher oder Begegnungen mit Malern oder Kunstfreunden sein. Manche Bildideen schlummern über Jahre und Jahrzehnte im Kopf, bis ich einen Weg sehe sie auszuführen. So zum Beispiel die Beschäftigung mit Philipp Otto Runges "Zeiten-Zyklus" im Geist und im Stil der Romantik.

Zahlen - Daten - Fakten zu Dr. Peter Huch

  • Vollständige Vita – Dr. Peter Huch
  • Ausstellungen
1934
 
in Berlin geboren
 
1950
 
Beginn mit der Landschaftsmalerei in Aquarell, seitdem ständige Mal- und Zeichentätigkeit
 
1954
 
Abitur am Arndt-Gymnasium in Berlin-Dahlem
 
1954-1962
 
Chemiestudium und Promotion an der TH Darmstadt
 
1960-1965
 
Heirat und Geburt dreier Söhne
 
1962-1994
 
Berufstätigkeit als Chemiker und Patentassessor
 
1969-1972
 
Mal- und Zeichen-Studium an der Städel-Abendschule bei Walter Hergenhahn
 
1999-2000 Privatstudium bei dem Mainzer Maler Sven Schalenberg

 

2000
 
Ausstellung "Traumbilder" im Kunstkabinett Zehenthof in Weyarn-Gotzing, Bayern (48 Ölgemälde)
 
2010
 
Ausstellung "Papierbilder" des Kulturellen Förderkreises Buchschlag in der Volksbank Dreieich eG in Neu-Isenburg (28 Ölgemälde)
 
2010 + 2015
 
Präsentation von Bildern im Rahmen der "Offenen Gärten" in Buchschlag
 
2016
 
Ausstellung "Unwirkliche Wirklichkeit" in der Volksbank Dreieich eG in Buchschlag (20 Ölgemälde)
 

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