Bernhard Marx

Kurz-Vita

1919
 
geboren in Schönau, Schlesien
 
1933-1937
 
Lehre der angewandten Kunst und Kirchenmalerei
 
1961
 
Abschluss des Studiums an der Städelschule
 
1961-1982
 
Bühnenbildmaler und Kascheur an den Städtischen Bühnen Frankfurt am Main
 
1972
 
Gründung der Klosterpresse im Karmeliterkloster für Bund Bildender Künstler (BBK)
 
1993
 
gestorben in Frankfurt am Main
 

Interview mit Roswitha Korsch & Bernhard Marx (Kinder)

1.) Wie sah die Verbindung und Verbundenheit Ihres Vaters zur Region aus.
Korsch & Marx: Unser Vater kam 1951 nach Frankfurt am Main. Dort lebten bereits seine Mutter, zwei Schwestern und ein Bruder. Schnell fand er eine Arbeitsstelle als freier Dekorationsmaler (1951-1963). Er ließ seine Frau und seine Tochter aus Niederbayern nachkommen und schlug Wurzeln in Frankfurt.

2.) Hat sich sein Werdegang als Künstler schon in seiner Kindheit abgezeichnet? Wie kam er zur Kunst?
Korsch & Marx: Als Kind erkannte sein Lehrer seine zeichnerische Begabung, daher absolvierte er von 1933 bis 1936 eine Ausbildung zum Kirchenmaler (Fresken und Ornamentik) in seiner Heimat Schönau/Oberschlesien.

3.) Was wollte er mit seiner Kunst vermitteln?
Korsch & Marx: Er hat sich kritisch mit der Gesellschaft und deren Probleme auseinandergesetzt. Verarbeitung von Umweltsünden, Kriegen, Gefangenschaft, Tod, Flucht, Vertreibung und wollte zur Diskussion anregen.

4.) Gab es richtungsweisende Ereignisse im Laufe seiner künstlerischen Laufbahn, an die Sie sich noch erinnern?
Korsch & Marx: Einschneidend war der Tod seines Sohnes im Jahr 1972. Auseinandergesetzt hat er sich mit seiner eigenen Krankheit, die letztendlich zum Tod führte. Kurz vorher hat er dies noch in einigen Bildern verarbeitet.

Zahlen - Daten - Fakten zu Bernhard Marx

  • Vollständige Vita – Bernhard Marx
  • Ausstellungen
1919
 
geboren in Schönau, Schlesien
 
1933-1937
 
Lehre der angewandten Kunst und Kirchenmalerei
 
1942 Abschluss der Hochschule für Bildende Künste, Prag
Abschluss Studium der Malerei und freie Grafik, Brünn
 
1947-1950 Freischaffender Kirchenmaler in Passau, Bühnenbildner bei den Landesbühnen
 
1951
 
Umzug nach Frankfurt/Main
 
1961
 
Abschluss an der Städelschule, Frankfurt/Main
 
1961-1982
 
Bühnenmaler und Kascheur an den Städtischen Bühnen, Frankfurt/Main
 
1970
 
Erste Wahl zum Vorstandsvorsitzenden des Bundes Bildender Künstler (BBK)
Künstlerkongress in der Paulskirche – Wiege des BBK als Bundesverband
 
1972 Mitbegründer der Klosterpresse im Karmeliterkloster für BBK
 
1976 Ende der Vorstandsschaft im BBK
 
1981 Dankesurkunde des Frankfurter Magistrats zum 25. Dienstjubiläum
 
1982 Verabschiedung aus seinem Wirken als Bühnenmaler und Kascheur mit einer Werkschau im Opernfoyer des Schauspielhauses
 
1993 gestorben in Frankfurt/Main
1963
 
Einzelausstellung im Foyer der Kammerspiele, Frankfurt/Main
 
1970
 
Einzelausstellung im Foyer der Oper, Frankfurt/Main
1970 Einzelausstellung, Wiesbaden
 
1970 Einzelausstellung in der Galerie der Heusenstamm-Stiftung, Frankfurt/Main
 
1971
 
Einzelausstellung, Kelkheim
1972
 
Einzelausstellung, Langen und Düsseldorf
 
1974
 
Gruppenausstellung im Museum der Schönen Künste in Lyon
 
1974
 
Gruppenausstellung, Dubrovnik
1974 Gruppenausstellung, Tel Aviv
 
1974 Gruppenausstellung, Athen und Kreta
 
1977 Gruppenausstellung Frankfurter Künstler im Steinernen Haus, Frankfurt/Main
 
1982 Werkschau im Opernfoyer des Schauspielhauses zur Verabschiedung, Frankfurt/Main
 
1985 Gruppenausstellung Frankfurter Künstler in Peking
 
1986 Gruppenausstellung "Das zerstörte Frankfurt"
 
1990 Einzelausstellung in der Galerie der Heusenstamm-Stiftung, Frankfurt/Main

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