Andreas Masche

Kurz-Vita

1953        geboren im Braunschweig
         Ausbildung zum Farblithografen, Frankfurt
1976-1979        Kunstfilme, Frankfurt
1977-1979        Städel-Abendschule, karl Bohrmann und Thomas Bayrle
1980-1985        visuelle Kommunikation an der GhK Kassel
2009        Beitritt in den bok (Bund Offenbacher Künstler)

 

 

Interview mit Andreas Masche

1. Wie sieht Ihre heutige Verbindung und Verbundenheit zur Region aus?
Wenn ich anfange zu zeichnen, ist das immer ein Ausdruck starker Verbundenheit, ganz gleich, wen oder was ich zeichne. Ich habe in Götzenhain viel gemalt, mit Öl auf Sperrholz, den Stadtwald in Neu-Isenburg, ein Wahlplakat in der Straße, Kaffee und Kuchen, den Parkplatz.

2. Hat sich Ihr Werdegang als Künstler schon in Ihrer Kindheit abgezeichnet? Wie kamen Sie zur Kunst?
Mit 4 Jahren saß ich in Braunschweig auf der Couch und betrachtete mir „die alten Meister“, ein wunderbar spannendes Buch mit fantastischen Bildern. Wenn meine Mutter dann Zeit hatte, hat sie mir dazu erzählt. Noch etwas anderes wichtiges war, dass ich nicht mit dem Malen aufgehört habe, als ich in die Pubertät kam. Da habe ich mein Aufbegehren und meine Verzweiflung gezeichnet und fotografiert.

3. Gab es richtungsweisende Ereignisse im Laufe Ihrer künstlerischen Laufbahn an die Sie heute noch oft zurückdenken?
Ich erinnere mich gern an die Zeit, als ich allabendlich in Sachsenhausen zur alten Mühle an der Walter-Kolb-Straße gelaufen bin, da sie am verfallen war. Ich habe jeden Abend fotografiert, jedes Mal war noch mehr zerstört, im Dach waren große Löcher. Ich konnte sie einfach nicht so ungesehen verfallen lassen. Das war Mitte der 70er Jahre, vor meinem Studium.

4. Woraus ziehen Sie Anregungen für neue Werke und Ideen?
Ganz unterschiedlich, das ist immer anders. Ideen kommen auch zugeflogen, in der Nacht per Traum. Diese Ideen haben es in sich. So träumte ich von der Honsellbrücke, drei Tage später bin ich hingefahren, um zu zeichnen, wie im Traum. Da habe ich den großen Zaun um die Großmarkthalle entdeckt, worauf ich Kontakt mit der Stadt und der EZB aufnahm, um in der Großmarkthalle malen zu dürfen. So kam ich zu diesen Bildern.

5. Welche Rolle spielen die Umwelt und die Natur in Ihrem Leben und in Ihrer Kunst?
Am liebsten male ich ‚en plein air‘, in den Wiesen und in der Fabrikhalle, vor Ort zu malen ist einfach fantastisch! Ohne Zeichenstift ist das Gleiche so wunderbar, die Dinge zu sehen, und die Zeit zu haben, genau hinzusehen, wie die Dinge sind.

Zahlen, Daten, Fakten zu Andreas Masche

  • Umfassende Vita
  • Ausstellungen ab 2015
1953        in Branschweig geboren
         Ausbildung zum Farbenlithografen, Frankfurt
1976-1979        Kunstfilme, Frankfurt
1977-1979        Städel-Abendschule, Karl Bohrmann
1979        Städelschule, Thomas Bayrle
1980-1985        visuelle Kommunikation an der GhK Kassel
2005        Atelier in Offenbach - Bleichstraße
2006        Internationale Sommerakademie in Salzburg, Zhou Brothers
2009        Beitritt in den bok (Bund Offenbacher Künstler)
2012        Internationale Sommerakademie in Salzburg, Milena Dragicevic

 

2015           kunstansichten, Offenbach
2015           ERWACHSEN, Ausstellungsraum Eulengasse, Frankfurt
2015           Kunsttage Dreieich, Dreieich (Einzelausstellung)
2015           Kunstpreis Wesseling
2016           Ketteler Krankenhaus, Zeichnung und Malerei, Offenbach (Einzelausstellung)
2016           salon 13, Historisches Badehaus, Offenbach
2017           kunstansichten, Offenbach
2017           Historisches Rathaus Maintal, Hochheim (Einzelausstellung)
2017           Heyne-Fabrik
2017           Weihnachtsmarkt, Bad Orb
2018           Kunsttage, Dreieich
2019           "juso" BOK-Galerie, Offenbach
   

 

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63303 Dreieich

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Telefax: 06103 95-3111

 

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