Kunstausstellung von Thorsten Larbig – ... beyond the lines Ausstellungszeitraum: 18.07.2017 - 17.12.2017

Das Kunstförderkonzept "Vorsicht Kunst!" will Nachwuchskünstlern und Künstlern aus der Region rund um Frankfurt - und auch überregional - Ausstellungsfläche bieten und Kultur fördern. Ab 18. Juli 2017 können Besucher Thorsten Larbigs Werke in der Kunstausstellung in der Volksbank Filiale in Neu-Isenburg bei Frankfurt am Main bestaunen.

"Mein Großvater war Kunsthändler. Er war mein Held. Sein Blick wurde der meine und die riesigen Packpapierrollen seines Geschäftes meine ersten Malgründe."

Der 1964 in Fulda geborene künstlerische Grenzgänger Thorsten Larbig fand früh in seiner Kindheit die Verbindung zu seiner künstlerischen Ader. Neben der Malerei im familieneigenen Geschäft fand seine Fingerfertigkeit im Klavierspiel Ausdruck, welches er im Alter von 8 Jahren zu spielen begann. Für ihn bestand nie die Alternative zu einer alleinigen künstlerischen Ausdrucksform. Deshalb entschied sich Thorsten Larbig nach dem Studium der Musik und Kunstpädagogik an der PH Heidelberg für ein pianistisches Solistenstudium an der Frankfurter Musikhochschule unter Ute Stark und Irina Edelstein. Geschärft hat Larbig seinen malerischen Ansatz im Städel Frankfurt unter Nino Pezella, Bernd Fischer und Michael Siegel. 2001 war seine erste Ausstellung.

Vom Konzerthaus in die Galerie – eine Kunstaustellung mit Thorsten Larbig

In seinen Arbeiten spiegelt sich das experimentierfreudige Wesen des Hessen im Einsatz unterschiedlicher Techniken und Formaten wieder, welche trotz unterschiedlicher Arbeitsstile eine gemeinsame Note innehaben. Spürbar ist in jedem Werk die Musik, welche wie ein unsichtbarer Fluss die Hand des Künstlers über das Papier zu führen scheint.

Die Arbeiten in der Kunstausstellung behandeln das Spiel mit dem für die Malerei bedeutsamsten Element Wasser. Dabei versucht Larbig, bestehende Praktiken aufzubrechen. Acrylfarbe wird mit exzessiven Einsatz von Wasser zu Aquarell während im Gegenzug auf Papier das andere Extrem - die totale Abwesenheit des Wassers - dominiert. Mit dem Wasser wandelt sich auch der Strich des Künstlers. Lässt er bei der Arbeit mit Wasser die Farbe frei fließen und Formen beinahe zufällig entstehen so ist die Arbeit ohne Wasser nahezu verkopft und jeder Strich muss einem geplanten Impuls zu Grunde liegen.
Eine weitere Besonderheit im Schaffensprozess des Künstlers stellt die Herangehensweise zu Beginn der Komposition dar. Selbst bezeichnet Thorsten Larbig diese Phase als "träumerische Wachheit",  in der er seiner Hand fast schon unbewusst freien Lauf lässt.

Die Anregungen für seine Werke findet Thorsten Larbig jedoch "hinten links am Cortex gleich neben den Schläfenlappen-Synapsen". Somit finden weltliche Formen und Strukturen immer den Weg vom Kopf in die Hand und auf das Papier. Finden auch Sie ab 18. Juli 2017 den Weg in die Volksbank Dreieich in Neu-Isenburg bei Frankfurt am Main und besuchen Sie die Ausstellung von Thorsten Larbig.

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