Kunstausstellung von Andreas Masche - Farbklang der Räume Ausstellungszeitraum: 01.10.2019 - 09.02.2020

Wie meine Filme zur Malerei wurden

Mitte der 1970er Jahre drehte Andreas Masche mit Freunden Experimentalfilme mit einer Super-8-Kamera. Durch das Auseinanderschneiden z. B. von Sequenzen ähnlicher Farbe, Komposition oder Orten entstanden neue filmische Sinnzusammenhänge; das Ergebnis waren Filme zwischen strenger Dokumentation und völlig freiem Experiment. Diese filmischen Aktivitäten beeinflussen noch heute seine Malerei stark, er malt Bilder wie man eigentlich Filme erschafft. Seit Jahren setzt er sich künstlerisch mit industriellen Innenräumen auseinander. Es fasziniert ihn, all die ,erlebte‘ Geschichte zu ergründen; die Ruhe des Raumes zu spüren, wenn er keinerlei Nutzung mehr unterliegt. Ein verlassenes Gebäude, in dem er arbeitete und das heute weltweit bekannt geworden ist, ist die Großmarkthalle in Frankfurt. Einst das Zentrum des lokalen Gemüsehandels, die sogenannte ‚Gemieskirch‘, hat sie sich zum europäischen Banken-Zentrum gewandelt. Kurz vor dem Umbau 2007 hatte Masche Zugang zu der Halle. Er malte, zeichnete und fotografierte, sah wie die Sonne durch die alten Fenster in die lange, weite Halle strahlte und ihr noch für kurze Zeit einen goldenen Glanz verlieh.

Weitere Techniken – Zeichnungen, Skizzen und Monotypien

Weitere Arbeiten entstanden in der Alten Saline in Hallein, in den Räumlichkeiten der Firma Fredenhagen Gmbh&Co. KG in Offenbach und im ehemaligen Badehaus der früheren Hoechst AG. Ein anderes Projekt Masches war die Serie ‚Ein Jahr‘ aus den Jahren 1998/99. Ein Jahr lang malte er ein Bild neben das andere auf Din A4 Blätter. Kein Bild steht für sich allein, jedes hat eine Geschichte - ein Vorher und ein Nachher - und wartet auf das nächste. Die Bilder sind sozusagen an ihre ,Nachbarn‘ gebunden, es sind keine Einzelblätter. Wie eine Art Tagebuch sieht der Betrachter Skizzen, die Besonderes, aber auch Banalitäten einfangen. Meist geht Masche aus dem Atelier in die Stadt oder in die Natur, um zu malen. Er malt vor dem Objekt, lässt sich von Wind und Wetter, von Verkehr und Alltagssituationen beeinflussen, einfangen und spürt – erspürt - die Umgebung. Im Jahr 2014 lernte Masche die Technik der Monotypie kennen. Die Monotypie ist ein Einmal-Druckverfahren, jeder Druck ist somit ein Original. Er experimentiert und spielt mit dieser Technik, die neusten Werke werden in dieser Ausstellung zu sehen sein.

Besuchen Sie die spannende Kunstausstellung des Künstlers Andreas Masche in Sprendlingen bei Frankfurt am Main und lassen Sie sich in die Aura alter Industrieräume entführen und bewundern Sie die verschiedenen Techniken, in denen er arbeitet.

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